Projekt: Erweiterungsbau Mensa und Schulgebäude der Pestalozzischule Lampertheim
Bauherr: Kreis Bergstraße, Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft
Leistungszeit: 2023-2025
LP: 1-8
Die Pestalozzigrundschule wird um ein Gebäude mit Mensa und Klassenräume erweitert. Der zweigeschossige Schulbau wird als Holzmodulbau in Holzrahmen- und Brettsperrholzbauweise hergestellt. Die Fassade wird bei gleichmäßiger Fenstersetzung mit einer vertikalen grün lasierten Holzschalung verkleidet.
Kennwerte Modulbau BGF: 1.150 m² Leistungsphasen: LPH 1–8
Worms, Rheinland Pfalz
Projekt: Neubau der Kindertagesstätte am Wormser Bildungszentrum
Bauherr: Stadt Worms
Leistungszeit: 2021-2024
LP: 1-8
Eine neue eingeschossige Kindertagesstätte entsteht am Wormser Bildungszentrum in Modulbauweise. Im Neubau finden vier Betreuungsgruppen mit dem benötigtem Raumangebot Platz.
Kennwerte Sanierung Fachklassentrakt BGF: 4.011 m²
Bensheim, Hessen
Projekt: Sanierung des Naturwissenschaftsgebäudes des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums Bensheim
Bauherr: Kreis Bergstraße, Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft
Leistungszeit: 2021-2025
LP: 1-8
Der Naturwissenschaftstrakt wird umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen unterzogen um zeitgemäßes Lernen zu ermöglichen. Neben der energetischen Erneuerung des Daches, kommt es zum Austausch der kompletten inneren Technik. Die Eingriffe werden hierbei mit Bedacht gewählt um den Charakter des Baus aufrecht zu erhalten.
Projekt: Sanierung der denkmalgeschützten Schloss-Schule
Bauherr: Kreis Bergstraße, Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft
Leistungszeit: 2020-andauernd
LP: 1-8
Die denkmalgeschützte Heppenheimer Schloss-Schule im historischen Altstadtkern wird saniert. Die Planung sieht eine Auslagerung des Schulbetriebes in eine Modulanlage während der Bauzeit vor. Neben brandschutztechnischen Aspekten steht der Erhalt des Gebäudecharakters im Fokus.
Projekt: Sanierung der Karmeliter Grundschule
Bauherr: Stadt Worms
Leistungszeit: 2018-2022
LP: 3-8
Die denkmalgeschützte Karmeliter Grundschule in Worms wird umfangreich saniert. Neben der notwendigen Brandschutzsanierung erfolgt zugleich eine komplette Innensanierung des Grundschultrakts. Die Sanierung findet in zwei Bauabschnitten im laufendem Betrieb statt.
Kennwerte Dreigeschossiger Neubau BGF: 4.085 m² Leistungsphasen: LPH 1–8
Biblis, Rheinland Pfalz
Projekt: Neugestaltung Schulhof und Außenanlagen Robert-Schumann-Schule
Bauherr: Kreis Bergstraße, Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft
Leistungszeit: 2019-2025
LP: 1-8
Die Bestandsgebäude zeichnen sich für die wachsende Anzahl an Schüler*Innen als nicht mehr ausreichend und zeitgemäß aus. Ein dreigeschossiger Neubau ersetzt die Bestandsbauten und bietet Platz für zukunftsweisende Lernkonzepte. Die Schule wird auf 4 Züge erweitert und beherbergt auch eine Ganztagsbetreuung mit Mensa. Das lichtdurchflutete Atrium mit bespielbarer Haupttreppe dient als Bewegungs- und Kommunikationszone.
Projekt: Brandschutzsanierung des Elisabeth-Gymnasiums
Bauherr: Stadt Mannheim, vertreten durch die BBS
Leistungszeit: 2018-2023
LP: 2-8
Das denkmalgeschützte Elisabeth Gymnasium mitten in den Mannheimer Quadraten wird bezüglich des Brandschutzes saniert. Um die Substanz nach neusten Vorschriften zu ertüchtigen, muss das Treppenhaus technisch getrennt werden. Die Maßnahme sieht hierbei die Unterteilung durch filigrane Glaselemente vor. Decken und Haustechnik werden teilweise erneuert. Das Vorhaben findet in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz statt.
Projekt: Bürgerhaus Birkenau
Auslober: Gemeinde Birkenau
Leistungszeit: 2017
LP: Wettbewerb
Entwurfskonzept
Der Neubau des Bürgerhauses nimmt die städtebauliche Ausrichtung der angrenzenden Bebauung auf. Der Bürgersaal bestimmt in Höhe und Erscheinungsbild das Gebäude und stellt durch seine weithin sichtbare Dachform die Besonderheit der Nutzung nach außen dar. Die Nebenräume, Küche und Gruppenräume treten in Ihrer äußeren Erscheinung zurück und „bedienen“ den Bürgersaal.
Das Gebäude des Freibades schirmt durch seine Stellung den Freibadbereich nach außen hin ab. Durch die Funktionstrennung können die verschiedenen Nutzungen klar nach Außen in Erscheinung treten.
Freiraumgestaltung
Durch die Anordnung der zwei Baukörper Bürgerhaus und Freibadgebäude entstehen zwei klar definierte Platzsituationen. Von der Hauptstraße aus wird der Bürgersaal und das Freibad über den gemeinsamen multifunktionalen Vorplatz erschlossen. Der begrünte Parkplatzbereich mit Vorfahrt und Fahrradstellplätzen ermöglichen hier die gemeinsame Erschließung von Bürgersaal und Freibad.
Zur Weschnitz ausgerichtet der Festplatz als ruhiger Bereich für diverse Veranstaltungen. Am Festplatz grenzt die Festwiese an welche bis hinunter zur Weschnitz reicht. An der Weschnitz entsteht ein Sitzbereich der den Fluß erlebbar macht. Vom Festplatz gelangt man über einen Flußweg parallel zur geplanten Straße zur Weschnitz. Am Festplatz wird das Wasser der Weschnitz in einem Wasserbecken erlebbar gemacht, und wird von hier in einer flachen Rinne zur Weschnitz geleitet. Parallel zur geplanten Straße liegen weiter Stellplätze.
Bürgerhaus
Prägendes und gestaltendes Element des Bürgerhauses ist der nach Außen sichtbare Bürgersaal mit seiner markanten Dachform welche sich auch in der Materialität nach Außen und Innen äußert. Über den Vorplatz gelangt man in das großzügige Foyer. Von hier wird der Saal zentral erschlossen. Über das seitliche Foyer mit Oberlichtern, können alle drei, durch Faltschiebewände teilbaren Saalbereiche separat erschlossen werden.
Der Bürgersaal öffnet sich mit seiner verglasten Seite zum Festplatz und Weschnitz hin. Die Fassade ist für große Feste zum Festplatz hin öffenbar. Die äußere Dachform spiegelt sich im Inneren als prägendes gestalterisches Element. Hierdurch wird durch die Dachform sowie durch zusätzliche Akustikverkleidungen eine sehr gute Raumakustik für Musikveranstaltungen ermöglicht. Über Dachoberlichter besteht die Möglichkeit den Saal zusätzlich natürlich zu belichtet und zu belüften.
Die Nebenräume orientieren sich zentral zur Hauptstraße hin. Küche sowie Gruppenräume und Umkleiden werden jeweils über separate Eingänge unabhängig vom Bürgersaal erschlossen.
Entlang des seitlichen Foyes sind Essen und Getränkeausgabe sowie Garderobe angeordnet. Von hier aus sind auch die Sanitäranlagen ebenerdig erreichbar. Gruppenraum und Seminarraum können über das Foyer sowie über einen separaten Eingang genutzt werden. Der Saal kann über das seitliche Foyer direkt von der Küche angedient werden. Bühnennebenräume sowie Bühne liegen um 90 cm erhöht parallel zur geplanten Straße. Von hier aus erfolgt die Anlieferung mit LKW.
Über einen reinen Lastenaufzug wird die Höhendifferenz von Saal zu Bühne sowie zu den Lagerräumen im Untergeschoß überwunden. Im Untergeschoß liegen lediglich die benötigten Lager/Stuhllager und Technikräume. Über der Bühne wird die Lüftungstechnik angeordnet.
Freibad
Das neue Gebäude des Freibades liegt parallel zu Schwimmbecken und Vorplatz. Über den Vorplatz gelangt man geradlinig zum Eingangsbereich mit Kasse. Hier liegt auch das Kiosk welches gleichzeitig Freibad und Festplatz bedient. Vom überdachten Eingangsbereich gelangt man in die Umkleiden und die Schließfachbereiche. Sanitäranlagen sowie Duschen sind in zwei Blöcken, nach Geschlechtern getrennt, vom Freibad sowie den Umkleiden direkt zugänglich. Dazwischen sitz zentral mit Übersicht über Beckenbereich sowie Schließfachbereich der Bademeister.
Gestaltqualität – Materialkonzept
Das Bürgerhaus wird wirtschaftlichen und ökologischen Gründen in Massivbauweise erstellt. Es wird hierbei ein Dämmstein (40cm) ohne zusätzliche Wärmedämmung verwendet. Dies gewährleistet eine hohe Wirtschaftlichkeit bei ausgezeichneten Dämmwerten. Das Gebäude ist von außen ortstypisch verputzt. Die Dachkonstruktion des Flachdachs besteht aus Stahlbeton mit Dämmung und einer dichten intensiven Dachbegrünung die das Regenwasser speichert. Die Dachkonstruktion des Bürgersaals ist als leichte Holzkonstruktion als Steildach geplant. Die Verkleidung von außen erfolgt in goldfarbenen Kupfer. Die materialbedingte Farbigkeit spiegelt die Nutzung als Festsaal wieder welche sich auch im Inneren des Bürgersaals wiederfindet. Das Freibadgebäude ist als leichte Holzkonstruktion mit einer Holzverkleidung geplant. Die Dachkonstruktion wird aus Holzleimbindern mit einer Titanzinkdeckung erstellt.
Das ehemalige Mömax Gebäude in Mannheim in K1 wird im Zuge der Neuvermietung komplett umgestaltet. Hierzu gehören neben der Neugestaltung der Fassade auch die komplette Erneuerung der Haustechnik sowie Neugestaltung der Erschließung.
Das Gebäude 10 auf dem Schulcampus des Johanna-Geissmar-Gymnasiums im Mannheimer Stadtteil Schönau wird einer Generalsanierung unterzogen. Hierzu wird das Gebäude bis auf die Tragstruktur zurück gebaut. Die Neugestaltung der Fassade orientiert sich an den zuvor fertiggestellten Neubauten auf dem Areal. Das kernsanierte Gebäude beherbergt seit 2020 die Verwaltung im Obergeschoss, sowie die Mensa und Bibliothek im Erdgeschoss.