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  • 303 Sanierung und Erweiterung Martin-Buber-Schule

    303 Sanierung und Erweiterung Martin-Buber-Schule

    Heppenheim,  Hessen

    Projekt: Sanierung und Erweiterung Martin-Buber-Schule
    Bauherr: Kreis Bergstrasse, Gebäudewirtschaft
    Leistungszeit: 2009  – 2013
    LP: 1-9

    Das bestehende Schulgebäude der Martin-Buber-Schule wurde energetisch saniert. Hierzu wurde die gesamte Fassade erneuert. Zusätzlich wurde die Fachklassen im 1.Obergeschoss insgesamt erneuert. Im Erdgeschoss wurde zusätzlich eine Mensa angebaut.

  • 412 Wettbewerb Adolf-Reichwein-Schule

    412 Wettbewerb Adolf-Reichwein-Schule

    Freiburg, Baden Württemberg

    Projekt: Neubau Ganztagesbereich Adolf-Reichwein-Schule
    Auslober: Stadt Freiburg
    Leistungszeit: 2013
    LP: Wettbewerb

    Baukörper „Bildungshaus“ 

    Durch die bauliche Ergänzung der vorhandenen Schule mit Ganztagesbereich und Kindergarten in südlicher Richtung wird die vorhandenen Baulücke städtebaulich geschlossen.

    Der Neubau ist parallel zur Bugginger Straße nach Süden ausgerichtet. Das Gebäude fügt sich hierbei in die städtebauliche Struktur der Nachbaubebauung ein. Der Baukörper der Kita schließt rechtwinklig an das Hauptgebäude an und trennt die Schule vom Außengelände des Kindergartens ab. Es entsteht eine Bildungshaus mit einheitlichem Erscheinungsbild nach außen als gemeinsames Markenzeichen.

    Baukörper – Passivhaus

    Die Gebäudestruktur ermöglicht eine maximale Südausrichtung der Cafeteria, des Kindergartens und des Ganztagesbereichs. Hierdurch wird schon in der Gebäudeausrichtung der Passivhausgedanke umgesetzt.

    Bauliche Trennung vom Bestand

    Durch die Trennung von Neubau und Bestandsschule kann der Schulbetrieb ohne Einschränkungen weitergeführt werden.

    Erschließung „Promenade“

    Von der Bugginger Straße führt der Haupteingang als verglaste „Promenade“ vom Neubau bis in die Schule. An der Promenade liegt im Erdgeschoss separat nutzbar die Cafeteria, im Obergeschoss ist von hier der Ganztagesbereich direkt erreichbar, weiter führt der Weg in die Schule. Die Promenade dient neben ihrer Erschließungsfunktion auch als Aufenthaltsbereich.

    Schulkindergarten und Kindertagesstätte erhalten einen separaten Eingang. Über den Gemeinschaftsbereich mit Mehrzweckraum sind Schulkindergarten und Kindertagesstätte getrennt nutzbar. Im Obergeschoss befinden sich die Verwaltung und Gemeinschaftsräume für das Personal.

    Cafeteri

    Die Cafeteria liegt direkt am Haupteingang und kann so separat für Veranstaltungen auch außerhalb des Schulbetriebes genutzt werden. Der Außenbereich des Ganztagesbereiches kann für Veranstaltungen mitgenutzt werden. Auf der Südseite befinden sich zusätzliche Außensitzplätze. Die Küche verfügt über eine separate Anlieferung.

    Ganztagesbereich

    Der Ganztagesbereich befindet sich im Obergeschoss über Cafeteria und Schulkindergarten. Über die großzügige Treppe an der Promenade ist er vom Haupteingang sowie von der Schule auf kurzem Wege erreichbar. Der Ganztagesbereich ist zweihüftig organisiert und ermöglicht so kurze Wege sowie die maximal mögliche Ausrichtung der Räume nach Süden. Die wirtschaftliche zweihüftige Baukörperstruktur ermöglicht eine auch im Nachhinein veränderbare Anordnung der verschiedenen Räume. Der Außenspielbereich des Ganztagesbereichs liegt direkt an der „Promenade“ im Erdgeschoss.

    Schulkindergarten

    Der Schulkindergarten ist zusammen mit der Kindertagesstätte separat erschlossen. Zusätzlich ist er über den Haupteingang an die Schule angeschlossen.
    Die Räume des Schulkindergartens sind komplett nach Süden ausgerichtet und verfügen über einen direkten Zugang zum Außengelände. Durch die Lage der Büros am Eingang ist eine Zugangskontrolle gegeben. Nebenräume liegen nach Norden ausgerichtet.

    Kindergarten KITA

    Der Kindergarten ist als eigenständige Einheit separat nutzbar. Die Gruppenräume sind nach Osten ausgerichtet und erhalten bis mittags Sonne. Der direkte Zugang zum Außengelände ist optimal gegeben. Das Büro liegt direkt am Eingang und ermöglicht so eine optimale Zugangskontrolle.

    Die Mehrzweckräume liegen direkt am Eingang im Erdgeschoss und können so im Betrieb und auch für Veranstaltungen optimal genutzt werden. Hier befindet sich der gemeinsame Zugang zum Außengelände mit Schmutzschleuse. Im Obergeschoss befinden sich die Verwaltung sowie die Räume für das Personal.

  • 404 Wettbewerb Kunsthalle Mannheim

    404 Wettbewerb Kunsthalle Mannheim

    Mannheim, Baden Württemberg

    Projekt: Realisierungswettbewerb Neubau Kunsthalle Mannheim
    Auslober: Stiftung Kunsthalle Mannheim
    Leistungszeit: 2012
    LP: Wettbewerb

    EntwurfskonzeptDas Museum als Gebäude von Glas umhüllt, geöffnet zum Altbau und Friedrichsplatz wie ein Bild mit Rahmen. Das Foyer als öffentliche Bühne mit Blick auf Friedrichsplatz und Billing-Bau als Aktionsraum für Kunst. Interaktion von Kunst und Außenraum.

    Durch das offene Foyer fließt der Raum vom Friedrichsplatz um den Billing-Bau bis zum Skulpturengarten. Der Billing-Bau wird hierdurch Teil des Foyers und rückt optisch an den Friedrichsplatz heran.

    Die Symmetrie des Billing Baus wird im Gebäudevolumen und Organisation aufgenommen. Im Inneren der Foyers setzt die Kunst das Gebäude in Bewegung. Die Ausstellungsbereiche ragen in das Foyer und zeichnen sich räumlich ab. Ruhige Ausstellungsräume für Kunst wechseln sich im Rundgang mit Ausblicken auf Foyer, Billing-Bau und Friedrichsplatz ab. Nicht die Kunst sondern der Mensch mit seiner Wahrnehmung setzt die Kunst in Interaktion mit der Umgebung. Das Museum gerät in Bewegung.

    Die Ausstellungsräume des Museums sind auf drei Ebenen verteilt. Die Galerien auf den Etagen unterscheiden sich in Größe, Anordnung und Proportion, sowie in ihrer spezifischen Kunstlichtsituation. Im obersten Geschoss mit direktem Oberlichtern im Dach befinden sich Säle mit bis zu 900 m² und Hängehöhen bis zu 6 m. Diese sind mit Folienlichtdecken versehen welche das Tageslicht gleichmäßig verteilen. Von den Galerien hier aus hat der Besucher nochmals einen ungestörten Ausblick auf den Friedrichsplatz sowie den Billing-Bau.

    Im 1. und 2. Obergeschoss sind Räume mit Größen von 100m² bis zu 400 m² und Hängehöhen von 4,5 m bis zu 5 m. Sie sind miteinander verbunden so daß sich überraschende Durchblicke ergeben. Die räume werden über ein System von Kunstlichtdecken und Seitenlicht belichtet.

    Der Billing-Bau ist über den Athen-Trakt ins Foyer eingebunden. Von Hier aus ist ein separater Rundgang durch Erdgeschoss und Obergeschoss des Altbaus möglich. Vom Obergeschoss gelangt man wieder in das Foyer und kann den Rundgang durch den Neubau mit Dauer- und Wechselausstellung fortsetzen.

    Das offene Depot liegt zusammen mit den übrigen Depoträumen im Untergeschoss direkt vom Foyer aus erreichbar.

    Die Funktionsbereiche des Museums sind an der Außenseite des Gebäudes mit direktem Tageslicht angeordnet. Diese liegen so direkt an den Ausstellungsbereichen und erlauben eine direkte Verbindung wo sinnvoll. Im Untergeschoss sind nur Depoträume und Lagerräume angeordnet. Hierdurch muss nicht ins Grundwasser eingegriffen werden.

    Der Friedrichsplatz gilt als bedeutende Anlage des Jugendstils. Der Wasserturm mit Parkanlage und Wasserspielen sind ein Wahrzeichen Mannheims. Die den Platz begrenzenden Gebäude mit Rosengarten und Billing-Bau schaffen eine einzigartige Einheit.

    In dieses vorhandene städtebauliches Konzept soll die neue Kunsthalle als Bauwerk unserer Zeit ihren Platz finden. Dies stellt eine einmalige Gelegenheit dar den vorhandenen Billing-Bau zum Friedrichsplatz hin sichtbar zu machen und in die vorhandene Anlage einzubeziehen.

    Der Neubau orientiert sich in seiner äußeren Größe und Volumen an der vorhandenen städtebaulichen Struktur und gliedert sich in die Platzanlage ein.

    Zum Friedrichsplatz hin öffnet sich daß Gebäude und gibt den Blick frei auf den Billing-Bau. Der Platz fließt durchs Gebäude um den Billing-Bau herum bis in den Skulpturengarten.

    Eine städtebauliche Einbindung von Schule und Kirche durch maßvolle Eingriffe ist zu überprüfen.

  • 327 Kinderhaus Wespinstiftung – 1.Preis

    327 Kinderhaus Wespinstiftung – 1.Preis

    Mannheim, Baden-Württemberg

    1. Preis Mehrfachbeauftragung

    Projekt: Neubau Klassengebäude Wespinstiftung
    Bauherr: Kinder- und Jugendhilfezentrum Wespinstift
    Leistungszeit: 2009  – 2012
    LP: 1-9

    Das Kinderhaus Wespinstiftung beherbergt auf zwei Stockwerken 3 Krippengruppen und 1,5 Kindergartengruppen auf. Hinzu kommen Räume  für ambulante Dienste und Beratung. Das nahe dem Passivhausstandard errichtete Gebäude liegt am Rande des ökologischem Neubaugebiet Wallstadt Nord. Natürliche Materialien wie Lerche als Fassadenmaterial,eine extensive Dachbegrünung sowie die Verwendung von hochdämmenden Fassaden und Fenstern ermöglichen einen Heizwärmebedarf kleiner 20 KW/m2a.

  • 402 Wettbewerb Peter-Petersen-Gymnasium

    402 Wettbewerb Peter-Petersen-Gymnasium

    Mannheim, Baden-Württemberg

    Projekt: Neubau Peter-Petersen-Gymnasium
    Auslober: Stadt Mannheim
    Leistungszeit: 2010
    LP: Wettbewerb LP

    Entwurfskonzept

    Städtebauliche Einbindung

    Der Neubau des Peter-Petersen-Gymnasiums fügt sich in die vorhandenen Schulgebäude und definiert im Zusammenhang mit den erhaltenem Schulgebäuden und der Mensa den neuen Pausenhof als zentralen Platz. Die Haupterschließung mit Bus und Straßenbahn erfolgt über den Lötzener Weg. Der Eingang des Neubaus liegt in direkter Verlängerung des Hauptzugangs zum Schulhof.
    Die Sporthalle ist über den Spiel- und Sportbereich an die Schule angebunden.

    Räumlich- funktionale Bezüge

    Der Neubau des Peter-Petersen-Gymnasiums schließt an den vorhandenen Schulbau (Haus 2) an und bildet mit ihm zusammen eine Einheit. Hierdurch entsteht ein nach außen kompakter Baukörper mit innenliegendem Atrium.  Über den neugestalteten Eingang gelangt man in die zentrale Halle, von wo aus die Schule erschlossen wird. Durch die Offenheit ist eine gute Übersichtlichkeit und Orientierung in der Schule gewährleistet. Der Musikraum lässt sich für Veranstaltungen zur Halle hin öffnen. Hierdurch entsteht bei Bedarf ein großzügiger Veranstaltungsraum. Die Gänge um die Halle können als zusätzliche Emporen genutzt werden. Zusätzlich kann der Musikraum nach außen hin zum Grünbereich hin geöffnet werden und als Bühne genutzt werden. Eine Verbindung zum Platz vor der Mensa ist gegeben. Die Klassenräume befinden sich im Erdgeschoss und 1.Obergeschoss. Zwischen den Klassen entstehen Bereiche für individuelles Lernen und Arbeiten bzw. Ruhebereiche für Schüler.
    Alle Fachklassen liegen gemeinsam im zweiten Obergeschoss. Hierdurch sind kurze Wege garantiert und Fachräume können bei Bedarf gemeinsam genutzt werden. EDV, Jugend Forscht sowie zwei Klassenzimmer sind im UG mit direktem Ausgang ins Frei angeordnet. Die Außenbereiche mit Sitzecken und grünem Klassenzimmer können hier ins Unterrichtskonzept integriert werden.

    Konstruktion Materialauswahl – Umgang mit bestehendem Gebäude

    Durch die direkte Anbindung des Neubaus an das bestehende Schulgebäude entsteht ein neuer kompakter wirtschaftlicher Baukörper. Die Erweiterung ist als Stahlbetonskelettkonstruktion konzipiert. Das vorhandene Schulgebäude wird kernsaniert. Erweiterung und Neubau erhalten eine Wärmedämmverbundfassade mit großzügigen Fensterflächen. Nicht tragende Trennwände können in Trockenbau erstellt werden, um die spätere Flexibilität zu gewährleisten.

    Brandschutztechnische Maßnahmen

    Die brandschutztechnischen Auflagen werden eingehalten. Das Atrium erhält eine Sprinkleranlage. Hierdurch sind kostenmäßige relevante Erleichterungen bei Türen und Brandschutzanforderungen möglich. Durch die kompakte Bauform sind nur zwei Treppenhäuser notwendig.

    Barrierefreiheit

    Das Gebäude ist im Erdgeschoss vom Pausenhof aus über eine barrierefreie Rampe aus zugänglich. Im Inneren werden alle Geschosse über den behindertengerechten Personenaufzug im Atrium zentral erschlossen.

    Wirtschaftlichkeit – Energiekonzept

    Durch den kompakten Baukörper und die minimierte Außenfläche werden sehr gute Energiekennwerte erreicht. Die Lüftung erfolgt über öffenbare Fenster. Die Fachklassen werden zusätzlich mit einer Lüftungsanlage ausgestattet. Eine Lüftungsanlage für die restlichen Klassenzimmer ist denkbar. Der außen liegende Sonnenschutz garantiert den notwendigen sommerlichen Wärmeschutz. Eine Querlüftung über das Atrium ist im Sommerfall gegeben. Beheizt wird das Gebäude über Fernwärme mit Heizkörpern. Eine Ausführung nach Passivhausstandard ist denkbar. Die Dachflächen eigenen sich für die Installation von Solaranlagen.

    Freiraumgestaltung

    Der Pausenhof wird in unterschiedliche Bereiche gegliedert. Baumallee, überdachte Sitz- und Spielbereiche ,freie Platzflächen laden zu unterschiedlichen Nutzungen ein. Parkplätze und Farradabstellplätze sind entlang des Lötzener Weges angeordnet. Der Grünbereich zur Sporthalle hin wird für Spiel und Sport genutzt. Die vorhandenen Baumbestände werden in die Gestaltung übernommen.

  • 238 Wettbewerb Kindertagesstätte Gorxheimerthal – 1.Preis

    238 Wettbewerb Kindertagesstätte Gorxheimerthal – 1.Preis

    Wettbewerb Kindertagesstätte Gorxheimerthal

    Weinheim, Baden-Württemberg

    Projekt: Sporthalle Lützelsach
    Auslober: Gemeinde Gorxheimertahl
    Leistungszeit: 2010
    LP: Wettbewerb 1.Preis

    Entwurfskonzept

    Städtebauliche Einbindung

    Der Neubau der Kindertagesstätte nimmt die städtebauliche Ausrichtung der Sporthalle und des Talbaches in der Gebäudeanordnung auf. Im Gelenk verbindet der Mehrzweckraum als zentraler Punkt in Form und Funktion die beiden Richtungen.
    Die nach Süden ausgerichteten Gruppenräume sind städtebaulich bestimmend und definieren den im Süden gelegenen Außenspielbereich. Die Nebenräume nach Funktionen geordnet bilden den Abschluss nach Nord Ost und Nord West. Im Gelenk liegen Mehrzweckraum mit Foyer und Haupteingang. Über eine Rampe und Treppenanlage sind das Gebäude und die Sportanlagen behindertengerecht zu erreichen. Die Zufahrt zum Sportfeld für LKW ist gewährleistet.

    Freiraumgestaltung

    Der nach Süden orientierte Außenspielbereich ist durch die großzügig verglasten Gruppenräume und Mehrzweckräume mit der Kinderkrippe verbunden. Baumbepflanzungen und Hecken geben einen räumlichen Schutz und schaffen Raum für geschützte Spielereiche. Der Landschaftraum wird optisch mit in den Spielbereich eingebunden. Der alte Kanal des Mühbaches sollte wieder reaktiviert werden und als kleiner Bach den Außenbereich im Sommer bereichern

    Räumlich- funktionale Bezüge

    Vom einladenden Foyer aus werden Kinderkrippe/Familiengruppe im einen Flügel und Gruppenräume im zweiten Flügel erschlossen. Verwaltung und Gemeinschaftsbereiche liegen direkt am Eingangsbereich. Der Mehrzweckraum verbindet als gemeinsames Element die beiden Gebäudeflügel. Über verschiebbare Faltwände ist der Mehrzweckraum zum Foyer und Flur hin zu öffnen. Im Zusammenspiel mit dem Speiseraum entsteht ein großer Bereich für Veranstaltungen. Die nach Süden ausgerichtete Glasfassade des Mehrzweckraumes und zusätzliche Dachoberlichter ermöglicht eine gute Belichtung und Belüftung.

    Gruppenbereiche/Kinderkrippe

    Die Gruppenräume sind als eigene „Häuser“ mit idenditätsbildenden Schrägdach und Holzbalkendecke als eigenständige Baukörper ausformuliert. Dies ermöglicht Spielpodeste mit Emporen. Oberlichter ermöglichen eine Querlüftung und bieten hervorragender Belichtung. Die große nach Süden orientierte Glasfassade ermöglicht einen direkten Bezug zum Außenspielgelände.
    Zwischen den Gruppenbereichen liegen etwas eingerückt die Intensivbereiche. Hierdurch wird der Flurbereich zu den Gruppen hin aufgeweitet. Die Garderoben befinden sich direkt an den Gruppen im jeweiligen Flur mit Blick in die Gruppenräume. Die Verwaltung liegt direkt am Eingang mit guter Kontrollmöglichkeit des Zuganges. Die Gemeinschaftsräume liegen nach Nord West orientiert. Der Speiseraum ist mit Foyer und Mehrzweckraum gemeinsam zu Nutzen. Die Küche ist von außen direkt anlieferbar und kann auch die Terrasse im Sommer bedienen. Die Nebenräume liegen als kompakte Baukörper nach Nord Ost orientiert. Hier liegt auch der Zugang zum Außenspielbereich mit Matschgarderobe.

    Tektonische Kriterien
    Gestaltqualität – Materialkonzept

    Die Baukörper sind aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen in Massivbauweise mit Wärmedämmung erstellt. Dies gewährleistet eine hohe Wirtschaftlichkeit bei ausgezeichneten Dämmwerten. Die verschiedenen Baukörper spiegeln in der Gestaltung Ihrer Fassade die unterschiedlichen Funktionen wieder. Im Inneren dominieren Holz und Putz als natürliche Materialien. Durch Akkustikdecken und eine offene transparente Gestaltung wird ein angenehmes Arbeits- und Aufenthaltsklima geschaffen.

    Technische und wirtschaftliche Kriterien
    Wirtschaftlichkeit und Energiekonzept

    Durch die Massivbauweise mit aussenliegender Wärmedämmung entsteht ein angenehmes Raumklima mit hoher Speichermasse und gleichzeitig hervorragenden Dämmwerten im Sommer wie im Winter. Durch die Verwendung natürlicher Recycelbarer Materialien wird die Nachhaltigkeit auch über die Gebäudelebensdauer hinaus gewährleistet. Fußbodenheizung in Verbindung mit einer Niedertemperaturheizung mit zusätzlichen Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung führen zu einem höchst wirtschaftlichem Energiekonzept. Eine Solaranlage auf den Süddächern der Gruppenräume ist vorgesehen. Das Gebäude ist durch Erhöhung der Dämmstoffdicken und Einbau einer Belüftungsanlage als Passivhaus aufrüstbar, sollte auf Grund der Nutzung aber wohl überlegt werden. Die Baulichen Vorrausetzungen hierzu sind erfüllt. Die Räume für die zusätzlichen Lüftungsanlagen liegen jeweils im Schrägdach über den Intensivräumen.
    Der Haustechnikraum ist im Erdgeschoss direkt am Foyer vorgesehen. Eine Unterkellerung ist nicht notwendig.

  • 308 Neubau Betreuungsschule Schillerschule

    308 Neubau Betreuungsschule Schillerschule

    Bensheim,  Hessen

    Projekt: Neubau Betreuungsschule Schillerschule
    Bauherr: Kreis Bergstrasse, Gebäudewirtschaft
    Leistungszeit: 2009  – 2010
    LP: 1-9

    Der Neubau der Betreuungsschule auf dem Grundstück der Schillerschule schließt den Pausenhof nach Süden  hin zur Nachbarbebauung ab. Im Neubau entstanden hier Räume für die Ganztagesbetreuung der Schillerschule. Neben Klassenzimmern, Hausaufgabenbetreuung wurden Werkstätte und Spielbereiche realisiert.

  • 325 Wettbewerb Sporthalle Sigmaringendorf

    325 Wettbewerb Sporthalle Sigmaringendorf

    Stuttgart, Baden Württemberg

    Projekt: Realisierungswettbewerb Sporthalle, Sigmaringendof
    Auslober: Stadt Stuttgart
    Leistungszeit: 2009

    Erläuterungstext

    Die Straße „in der Au“ wird als verkehrsberuhigter Bereich durchgängig einheitlich gestaltet. Durch den durchgehenden Bodenbelag wird eine Großzügigkeit und flexible Nutzung der Straßenraumes erreicht. Ergänzende Baumpflanzungen und eine sparsame Möblierung der Straße mit neuen Lichtstehlen runden die Neugestaltung ab.  Im Bereich der Sporthalle wird der  Straßenraum zum Vorplatz der Sporthalle. Die östlich angrenzenden Baumüberdachten Stellplätze ermöglichen eine gute Erschließung der Sporthalle und Außensportflächen. Durch die Anordnung der Sporthalle parallel zum Hangverlauf mit vorgelagertem Vorplatz und Einbeziehung der Strasse mit Abstand zur nördlich gelegenen Wohnbebauung wird der  Schallschutz garantiert.

    Räumlich- funktionale Bezüge

    Der Vorplatz setzt sich im Foyer fort und ermöglicht eine übersichtliche Erschließung bei Mehrzwecknutzung.  Von Hier ist die Halle für Zuschauer direkt einsehbar und zugänglich. Die seitlich gelegenen Umkleiden und Nebenräume mit eigenständigen Sportlereingängen ermöglichen eine getrennte Erschließung bei Veranstaltungen und bei geteilter Hallennutzung. Die getrennten Sportlereingänge ermöglichen direkt von den Umkleiden zu den  Außensportflächen zu gelangen. Durch die erdgeschossige Anlage aller Räume ist die Behindertengerechtigkeit gegeben. Ein Aufzug ist nicht notwendig. Von der Sporthalle ist der Ausblick in die Landschaft und auf das Außensportfeld uneingeschränkt möglich. Ausziehtribünen für ca. 150 Sitzplätze und 50 Stehplätze stehen für Veranstaltungen zur Verfügung.

  • 301 Generalsanierung Siegfriedschule

    301 Generalsanierung Siegfriedschule

    Heppenheim,  Hessen

    Projekt: Generalsanierung Siegfriedschule, Sanierung und Umbau zur Sonderschule
    Bauherr: Kreis Bergstrasse, Gebäudewirtschaft
    Leistungszeit: 2007  – 2008
    LP: 1-9

    Das vorhandene Schulgebäude  wurde bis auf den Rohbau zurückgebaut und komplett neu bezüglich der Ansprüche der Siegfriedschule als Sonderschule umgestaltet. Werkbereich, Verwaltung und Klassenräume wurden neu aufgeteilt und  neu gestaltet. Die komplette Haustechnik wurde erneuert und inklusive Wärmeschutz und neuer Fenster auf den stand der Technik gebracht.

  • 292 Wettbewerb Schule KITA im Künstlerviertel

    292 Wettbewerb Schule KITA im Künstlerviertel

    Wiesbaden, Hessen

    Projekt: Realisierungswettbewerb Schule/KITA im Künsterviertel
    Auslober:  Stadt Wiesbaden
    Leistungszeit:  2008
    LP: Wettbewerb LP1-2

    Auszug Erläuterungsbericht

    Der Schul- Kita Neubau orientiert sich an den Vorgaben des Bebauungsplans. Die geplante neue Anlage übernimmt die städtebaulichen Kanten der Bebauungsplanstruktur. Das Schulgebäude orientiert sich parallel zur angrenzenden Wohnbebauung. Das Gebäude der Kita orientiert sich an der Baugrenze zum Grünbereich hin. Das gemeinsame Foyer verbindet hierbei Schule und Kita. Durch die kompakten Volumen von Kita und Schule ist ein niedriger Energieverbrauch möglich. Durch den Einsatz regenerativer Energien wie Erdwärmetauscher und Solaranlagen in Kombination mit einer Bauteilaktivierung werden die Bauunterhaltskosten minimiert.