Projekt: Generalsanierung Horebschule mit Neubau Mensa
Bauherr: Stadt Pirmasens
Leistungszeit: 2015-2016
LP: 1-2
Das denkmalgeschützte Schulgebäude soll umfassend saniert werden. Hierzu wird neben der Sanierung des Schulgebäudes der im 2.Weltkrieg zerstörte historische Dachstuhl wieder aufgebaut. Neben der Schule wird ergänzend eine Mensa als Neubau errichtet.
Projekt: Neugestaltung Schulhof und Außenanlagen Robert-Schumann-Schule
Bauherr: Stadt Frankenthal
Leistungszeit: 2011-2017
LP: 1-8
Die Außenanlagen der Robert Schumann Schule wurde insgesamt neu gestaltet. Hierzu gehören der Schulhofbereich sowie alle Zugänge rund um die Schule sowie der Mensa.
Projekt: Neugestaltung Schulhof Karl-Friedrich-Gymnasium
Bauherr: Stadt Mannheim über BBS
Leistungszeit: 2014-2016
LP: 1-8
Der Schulhof des Karl-Friedrich Gymnasiums wurde insgesamt neu gestaltet und bezüglich der Nutzung als Schulhof in verschiedene Teilbereiche aufgegliedert. Es wurden klar definierte Sportbereiche, Parkplätze und Aufenthaltsbereiche geschaffen. Denkmalgeschützte Zäune und Mauern wurden saniert und ergänzt. Die Maßnahme wurde in einem Zuge durchgeführt.
Im Zuge der Generalsanierung der Robert-Schumann-Schule wurde auf dem Schulgelände eine Mensagebäude als Neubau errichtet. Der Neubau beinhaltet neben einer Mensa mit 200 Sitzplätzen einen Ganztagesbereich sowie die Schülerbibliothek.
Projekt: Generalsanierung Robert-Schumann-Schule
Bauherr: Stadt Frankenthal
Leistungszeit: 2011-2017
LP: 1-8
Die Robert Schumann Schule wurde einer Generalsanierung unterzogen. Diese findet in mehreren Bauabschnitten statt. Hierbei wurde das Schulgebäude bis auf den Rohbau zurückgebaut und nach Neubaustandart wieder hergestellt. Neben der Neuorganisation wurden auch Brandschutzmaßnahmen umgesetzt sowie die gesamte Haustechnik erneuert.
Projekt: Neubau Wohnhaus Baugemeinschaft C7 – Wohnen am Stadtwall
Bauherr: Stadt Frankenthal
Leistungszeit: 2011-2016
LP: 1-8
Hervorgegangen aus dem 2.Preis beim Städtebaulichen Wettbewerb C7 „neues Urbanes Wohnen in Mannheim“ wurde für die Baugemeinschaft C7 das Mehrfamilienhaus in C7-17 errichtet.
Projekt: Erweiterung und Sanierung Karl-Friedrich-Gymnasium
Bauherr: Stadt Mannheim über BBS
Leistungszeit: 2008 – 2015
LP: 1-8
Das Karl-Friedrich-Gymnasium in Mannheim wird einer Generalsanierung unterzogen. Im Zuge der Maßnahme wird die Aula um 4 Klassenräume mit Nebenflächen erweitert. Das gesamte unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude wird bis auf den Rohbau entkernt und auf neuestem Standard wieder hergestellt. Das Hauptgebäude wird hierbei um zwei neue Treppenhäusern mit Aufzügen ergänzt. Die Aula wird als Versammlungsstätte hergerichtet. Im Zuge der Sanierung werden 16 Klassen in Schulcontainer ausgelagert.
Projekt: Sporthalle Lützelsachsen
Auslober: Stadt Weinheim
Leistungszeit: 2015
LP: Wettbewerb
Entwurfskonzept
Vom neu geschaffenen Bürgerplatz hat man einen schönen Blick ins Tal sowie auf die Kirche. Zusätzlich kann man über die verglasten Seitenwände direkt in die Sporthalle blicken. Der Haupteingang der Sporthalle liegt niveaugleich mit dem Bürgerplatz an zentraler Stelle.
Über eine großzügige Treppenanlage gelangt man auf die untere Ebene des Bürgerplatzes. Hier entsteht durch den Neubau der Sporthalle, der bestehenden Tabakscheune und Bruchsteinscheune eine geschützter Platzbereich als Hofanlage. Von hier aus ist die Sporthalle über einen zusätzlichen separaten Sportlereingang behindertengerecht erschließbar. Eine spätere Erweiterungsoption mit Umbau zur Mehrzweckhalle ist zweigeschossig mit direkter Anbindung an Foyer und Sporthalle möglich. Die bestehende Sporthalle kann während der Baumaßnahme noch genutzt werden.
Sporthalle Die Sporthalle ist als kompakter zweigeschossigem Baukörper, zum Grünbereich und mit Blick ins Rheintal ausgerichtet, geplant. Der Haupteingang der Sporthalle befindet sich auf der Ebene des Bürgerplatzes. Von hier gelangt man über das Foyer direkt in den Zuschauerbereich mit Blick auf das Spielfeld und ins Rheintal. Alle notwendigen Funktionen wie Teeküche und Besuchertoiletten befinden sich direkt am Foyer. Der Lagerraum des Heimatvereins mit Ausschank ist direkt zum Bürgerplatz hin orientiert. Die Verwendung von Vollholzträgern als Dachtragwerk sowie die großzügigen verglasten Fassadenflächen schaffen eine angenehme lichte Atmosphäre.
Über die Treppenanlage gelangt man vom Foyer aus in den Sportlerbereich auf der unteren Ebene. Hier liegen die Sportlerumkleiden mit Nebenräumen. Über Sportlergang und Turnschuhgang ist eine funktionale Trennung gewährleistet. Geräteräume sowie Regieraum liegen an der Nordseite der Halle.
Prallwände aus Holz, farbiger Linoleumboden sowie großzügige Glasflächen schaffen eine luftige natürliche Umgebung welche die Anforderungen an Schulsport, Wettkampfsport und Vereinssport optimal erfüllt. Alle Räume sind für Behinderte zugänglich und nutzbar. Auf den optionalen Aufzug kann auf Grund der Zugänglichkeit beider Geschosse von außen verzichtet werden. Die Fluchtwegbreiten sind auf eine Sondernutzung von bis zu 1250 Personen ausgelegt.
Konstruktion und Fassade Die Sporthalle ist aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen als Mauerwerks und Stahlbetonbau mit einem Dachtragwerk als Holzkonstruktion geplant. Der Sockelbereich ist ortstypisch verputzt. Die obere Fassade erhält eine Holzverschalung in Anlehnung an die Holzverkleidung der umliegenden Scheunen. Großzügige verglaste Fassaden zum Rheintal und Bürgerplatz hin bieten Aus- und Einblicke und schaffen eine lichte Atmosphäre in der Halle. Die Dachkonstruktion besteht aus Vollholzträgern mit einer begrünten Dachfläche. Hier ist zusätzlich eine Solaranlage vorgesehen. Der Sonnenschutz ist größtenteils über die Ausrichtung der Verglasung nach Norden hin gewährleistet. Ost und Westfassade erhalten zusätzlich eine Lamellenanlage. Im Inneren dominieren natürliche Materialien wie Holz und Putz sowie die großzügigen verglasten Fassadenflächen und schaffen eine angenehme offene Atmosphäre.
Energiekonzept Durch die Massivbauweise mit aussenliegender Wärmedämmung entsteht ein angenehmes Raumklima mit hoher Speichermasse und gleichzeitig hervorragenden Dämmwerten im Sommer wie im Winter. Durch die Verwendung natürlicher recycelbarer Materialien wird die Nachhaltigkeit auch über die Gebäudelebensdauer hinaus gewährleistet.
Über die Lüftungsanlage in der zentral angeordneten Technikzentrale wird die Sporthalle über die Zu- und Abluftleitungen in der Dachkonstruktion mit Frischluft versorgt. Solarkolektoren unterstützen die Heizungsanlage sowie die Warmwasserbereitung.
Denkmalschutz Die Bruchsteinscheune und die quer dazu liegende noch ältere Kelleranlage mit der Tabakscheune werden erhalten und sollten saniert werden. Störende Garagen und Anbauten werden abgerissen um den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.
Außenanlagen Der neue Bürgerplatz ist neutral gestaltet und lässt so verschiedenste Nutzungen von Festplatz für Bürgerfeste bis zum Parkplatz für Großveranstaltungen zu.
Der neue Dorfbrunnen wir vom überbauten Mühlbach gespeist und bringt diesen wieder in Erinnerung. Eine Alle aus Zwergkirschen schließt den Dorfplatz zur angrenzenden Bebauung hin ab und Erinnert an die Kirschblüte. Bänke zur Kirche hin orientiert bieten einen ruhigen Sitzbereich mit Blick ins Rheintal. Der untere Bürgerplatz mit Sportlereingang nimmt in seinem Maßstab die alte Hofanlage auf und schafft einen kleineren intimen Platzbereich. Die vorhandene Höhensituation wir beibehalten. Lediglich in Rand und Übergangsbereichen sind leichte Anpassungen notwendig.
Sportplatz, Sporthalle und Parkplatz sind klar auf der Bergkuppe angeordnet und bilden eine städtebauliche Einheit.
Die Götzstraße wird als fußläufige Haupterschließung in Form einer Promenade verlängert und erschließt die verschiedenen Funktionen. Die quer zur Promenade liegenden Vorplätze und Weg bieten jeweils einen schönen Ausblick in die Odenwälder Landschaft.
Über den Platzbereich zwischen Sportplatz und Sporthalle wird die Sporthalle erschlossen. Vom Vorplatz hat man einen schönen Blick auf den Sportbereich und in die Umgebung. Hier entsteht ein Platzbereich mit hoher Aufenthaltsqualität für Zuschauer und Besucher der Sportanlagen.
Die Sporthalle greift in Ihrer Erscheinung den örtlichen Kontext auf. Eine Wand aus Odenwälder Granit umschließt als steinernen Sockel die Sporthalle. Die Sporthalle ist oberhalb des Sockels allseitig verglast. Über allem schwebt das hölzerne Dach als Baumscheibe.
Der Steinsockel aus Odenwälder Granit assoziiert Felsenmeer und verfallene Burgruinen. Die Stützen der Dachkonstruktion greifen das Bild der umgebenen Baumstämme auf. Das hölzerne schwebende Dach mit Oberlichtern interpretiert in seine Materialität und Erscheinungsbild die dichten umgebenden Baumkronen.
Baukörper
Die Sporthalle ist als kompakter eingeschossiger Baukörper geplant. Vom Eingangsbereich gelangt man direkt ins Foyer sowie in den Umkleidebereich für Sportler.
Eingangsbereich
Direkt am Foyer liegen Teeküche mit Ausgabetheke, Garderobe sowie der Klubraum. Von dort gelangt man für Veranstaltungen in die Sporthalle mit Tribühnenanlage. Hier ist auch der Zugang bei einmaligen Großveranstaltungen aufgrund der breiten Zugänge problemlos möglich. Von der Ausgabetheke hat man einen direkten Blick in die Sporthalle.
Sporthalle
Die Sporthalle ist mit Ihren allseitig geschlossenen Wänden optimal auf die Nutzung als Sporthalle ausgerichtet. Über einzelnen verglaste Fenster (Bilderrahmen) hat man dennoch Ausblicke in die umgebende Landschaft. Das umlaufende verglaste Oberlichtband bietet Ausblicke in die umgebenden Baumkronen und holt die Landschaft in die Halle. Das schwebende auskragende hölzerne Dach bietet einen Schutz gegen Sonne und Witterung. Oberlichter bieten gleichzeitig eine optimale Beleuchtung der Sportfläche.
Die Tribühne ist optional einziehbar und ermöglicht es so die Sporthalle bei Bedarf zu vergrößern. Von der Tribühne hat man als Zuschauer einen optimalen Blick auf das Spielfeld und ist direkt emotional in das Spiel eingebunden.
Prallwände aus Holz, sowie die Dachkonstruktion aus Holzbrettschichtträgern, farbiger Linoleumboden sowie großzügige Glasflächen schaffen eine luftige natürliche Umgebung welche die Anforderungen an Schulsport, Wettkampfsport und Vereinssport optimal erfüllt.
Alle Räume sind für Behinderte zugänglich und nutzbar. Aufgrund der Eingeschossigkeit kann auf Treppen und Aufzug verzichtet werden. Die Fluchtwegbreiten sind auf eine Sondernutzung von bis zu 1250 Personen ausgelegt.
Umkleiden/Nebenräume
Die Umkleiden für Sportler sind direkt vom Eingangsbereich her erreichbar und können bei Bedarf separat über einen zweiten Außenzugang erschlossen werden. Die Sportler gelangen über einen separaten Zugang unabhängig von den Zuschauern in die Sporthalle. Der Umkleidebereich ist räumlich so angeordnet, dass eine kurze Verbindung zum Vereinsgelände optimal gewährleistet ist.
Konstruktion und Fassade
Der Sockelbereich ist als massiver hochgedämmter Mauerwerksbau mit einer äußeren Verkleidung aus Odenwälder Granit geplant. Mit dem Alter wird das Bruchsteinmauerwerk an Aussehen und Schönheit gewinnen.
Die umlaufende Verglasung des Hallenbereiches ist als Pfosten Riegelkonstruktion mit Dreifachverglasung bietet ein Höchstmaß an Transparenz. Der Sonnenschutz wird über den Dachüberstand sowie zusätzliche Sonnenschutzjalousien gewährleistet.
Die Dachkonstruktion der Sporthalle besteht aus Brettschichtholtztägern mit einem Trapezblechbelag. Oberlichter ermöglichen eine blendfreie optimale Belichtung der Sporthalle. Die Dachunterseite erhält eine hölzerne Akustikverkleidung. Insgesamt sind alle Dachflächen begrünt.
Im Inneren dominieren natürliche Materialien wie Holz, Putz und Linoleum sowie die großzügigen verglasten Fassadenflächen und schaffen eine angenehme offene Atmosphäre.
Energiekonzept – Nachhaltigkeit
Durch die Massivbauweise entsteht ein angenehmes Raumklima mit hoher Speichermasse und gleichzeitig hervorragenden Dämmwerten im Sommer wie im Winter. Durch die Verwendung natürlicher recycelbarer Materialien wird die Nachhaltigkeit auch über die Gebäudelebensdauer hinaus gewährleistet.
Projekt: Erweiterung der Ludwig-Schwamb-Schule
Auslober: Stadt Darmstadt
Leistungszeit: 2014
LP: Wettbewerb
Entwurfskonzept
Die Erschließung der Schule sowie des Kindergartens erfolgen von der Nussbaumalle. Der Neubau der Schule ist so angeordnet dass er zusammen mit dem Bestandsgebäude sowie der Turnhalle eine geschützten Raum für den Schulhof bildet.
Der Neubau des Kindergartens ist neben dem bestehenden Bolzplatz vorgesehen. Hierdurch entsteht zwischen Schule und Kindergarten eine großzügiger öffentlicher Grünzug der den Wald mit dem angrenzenden Stadtteil verbindet.
Ein öffentliches Wegenetz durchzieht den Grünzug und stellt zahlreiche Wegbeziehungen her. Am öffentlichen Grünzug liegt der Veranstaltungsraum sowie die Mensa für die außerschulische Stadteilnutzung mit direktem Bezug zum Außenraum.
Architektonische Entwurfsidee – Umsetzung des pädagogischen Konzepts
Der dreigeschossige Neubau der Schule greift die Dreigeschossigkeit des Bestandsgebäudes auf. Durch die Anordnung des Neubaus entsteht im Zusammenhang mit Bestandsgebäude und Turnhalle ein geschützter Pausenbereich für die Schüler.
Durch den dem Bestandsgebäude vorgelagertem eingeschossigen Vorbau entsteht eine „Promenade“ die es ermöglicht alle Ganztagesfunktionen im Erdgeschoss mit direkter Anbindung an den Pausenhof vorzusehen. Im Sommer können die Ganztagesbereiche zum Pausenhof hin geöffnet werden. Somit kann der Pausenhof direkt in das Konzept des Ganztagesunterrichts mit einbezogen werden. Den Ganztagesbereichen vorgelagert sind die Außenbereiche des Schulhofes individuell gestaltet.
Der Ganztagesbereich im EG am Pausenhof ist zum Teil offen mit Glaswänden gestaltet die Ein- und Ausblicke ermöglichen und die verschiedenen Funktionen vernetzen. Hierdurch entsteht eine interessante „Promenade“ mit vielfältigen Blickbeziehungen und Funktionen. Über die neue „Promenade“ werden die bestehenden Klassenräume im 1 und 2 Obergeschoss erschlossen können in die Ganztagesnutzung mit integriert. Die pädagogische Anbindung des Ganztagesbereichs in den bestehenden Schulbau und seine Verknüpfung mit Außenfunktionen könnte das Konzept für die Zukunft sein.
Am beginn der „Promenade“ am Haupteingang liegen Multifunktionsraum und Mensa mit Küchenbereich. Diese können so für außenschulische Stadtteilnutzungen separat genutzt werden. Der Multifunktionsbereich mit Mensa orientiert sich hierbei mit der Außenterrasse zum öffentlichen Grünzug. Die große Eingangshalle kann durch öffenbare Schiebewände in Veranstaltungen mit einbezogen werden.
Über das Atrium mit großzügiger Treppe ist im 1.OG die Verwaltung auf kurzem Wege vom Haupteingang und Bestandsgebäude erreichbar. Im 2.OG liegen die zusätzlichen 5 Klassenräume mit Differenzierungsräumen und bieten hier einen ruhigen Bereich zum Lernen. Über das offene Atrium mit Sitzbereichen kann der Pausenhof und Ganztagesbereich eingesehen werden.
Die zwischen den Klassenzimmern gelegenen Differenzierungsräume im 2. OG springen leicht zurück und schaffen so großzügige Flurzonen als Bereiche vor den Klassenzimmern. Über Glaswände sind die Differenzierungsbereiche von den Klasenzimmern her einsehbar und verbunden. Der Sitz und Ruhebereich am Atrium bietet auch außerhalb des Unterrichts ungezwungene Kommunikationszonen. Das erhaltenswerte Mosaik wird direkt am Haupteingang in die Fassadengestaltung integriert.
Konstruktion
Der Neubau ist als Stahlbetonkonstruktion konzipiert. Der eingeschossige Vorbau ist als Mauerwerksbau konzipiert. Hierdurch ist eine große Flexibilität im Ausbau gegeben. Auf einen Keller wird aus wirtschaftlichen Gründen verzichtet. Es werden nur natürliche und ökologisch unbedenkliche Materialien wie Holz, Linoleum, Betonwerkstein und natürliche Dämmmaterialien (Glaswolle) verwendet. Besonderer Aufmerksamkeit wird auf die spätere Recycelbarkeit gelegt.
Gestaltung der Fassade
Die Fassade ist in Anlehnung an den Bestandsbau als Putzfassade mit Wärmedämmung geplant. Die Fassaden des Ganztagesbereiches sowie der Mensa und des Multifunktionsraums sind soweit möglich transparent gehalten, geschlossene Flächen werden außen mit Lärchenholz verkleidet. Große Schaufenster schaffen hier Einblicke in den laufenden Schulbetrieb. Die Dachflächen werden extensiv begrünt.
Energetisches Konzept
Das Gebäude ist von seiner Geometrie her kompakt konzipiert. Hierzu trägt vor allem die Dreigeschossigkeit sowie die Anbindung an den Bestandsbau bei. Durch das hierdurch günstige Hülle / Volumen Verhältnis wird der Heizenergieverbrauch minimiert.
Die hochwärmegedämmte Fassade des Neubaus mit dem großen nach Süden ausgerichteten Fensteranteil trägt des weitern zur Energieeffizienz bei. Der KFW 70 Standard bis hin zum Passivhaus ist hierbei erreichbar. Durch die vorgesehene Lüftungsanlage mit hochwirksamer Wärmerückgewinnung lassen sich die Lüftungswärmeverluste im Winter minimieren und im Sommer die Raumtemperaturen durch Nachtauskühlung tagsüber absenken. Die hierfür zur Zeit bekannten Techniken werden in die Planung mit einbezogen. Auf den neuen begrünten Dachflächen sind zusätzliche Solaranlagen vorgesehen.
Außenbereiche
Die außerhalb des Schulgeländes vorhandenen Grünbereiche werden unter Einbeziehung des neuen Grünbereiches mit einander verbunden. Hier sollen Frei- und Bewegungsräume in Verbindung mit Schule neu gestaltet werden.